Kristina Rothe
Kristina Rothe

Kristina Rothe

Papier vereint Leichtigkeit und Vergänglichkeit. Es ist zeitlos, im Alltag unabkömmlich und ständig präsent. Auch im Tod sollen die papierenen Gefäße dem Verstorbenen ein unaufdringlicher und „leichter“ Begleiter sein, ihm eine zarte Hülle in vergänglichen Urnen geben.

Die Bestattungsgefäße von Kristina Rothe sind schlicht, betont durch sinnliche Strukturen und Akzente. Bewusst in weiß gehalten, sollen die Urnen einen Neubeginn symbolisieren. Sie sind ein Gegenentwurf zur konventionellen Bestattungskultur, die geprägt ist von Schwarz und Schwere, ein Versuch den Abschied würdevoll und ästhetisch zu gestalten. Seit ihrem Studium der Textilkunst an der Fachhochschule für Angewandte Kunst Schneeberg ist Kristina Rothe fasziniert von den Eigenschaften und der Beschaffenheit des Werkstoffes Papier. Schon während ihrer Studienzeit stand das Gefäß im Fokus ihrer künstlerischen Auseinandersetzung. Seit 2014 entstehen in ihrem Atelier in Leipzig Objekte zu den Themen Tod, Abschied und Bestattung. Für ihre Urnen erhält Kristina Rothe Auszeichnungen wie den Hessischen Staatspreis 2016 und den BKV-Preis für Junge Angewandte Kunst 2015. Ihre Arbeiten befinden sich in den Sammlungen einiger Museen, darunter im Grassimuseum in Leipzig.

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Kristina Rothe
Am Bauernsteg 19
D-04159 Leipzig

 

Phone: +49 (0)176 6490 1758
kontakt@kristinarothe.com
www.kristinarothe.com

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